Neue Arbeitswelten in einer neuen Zeit

Die aktuelle Krise oder Pandemie hat die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten im Wesentlichen und zwangsläufig in Frage gestellt. Grundsätzlich hat sich die Krise als Beschleuniger von Tendenzen und Entwicklungen erwiesen, die ohnehin bereits zur Verfügung standen, aber eben noch nicht notwendig waren.

Durch die Entwicklungen und Tendenzen in Richtung neuer Arbeitswelten sind unsere Ansprüche an den Wohnraum andere geworden, vermischt sich dieser Wohnraum in Zeiten von „Home office“ doch immer offensichtlicher mit dem Arbeitsplatz. Der feste Arbeitsplatz wird hingegen zunehmend entbehrlich. Heute im Home office, morgen im Büro. Die Anforderungen verändern sich drastisch.

Die Möglichkeit, digital, örtlich ungebunden und in variablen Netzwerken zu arbeiten, eröffnet neue Möglichkeiten, verändert aber auch die Arbeitswelt, die gebauten Strukturen und die erforderlichen Infrastrukturen.

Die Strukturen und Infrastrukturen sind das eine. Gute Strukturen materialisieren und verfestigen allerdings bestenfalls eine gelebte Kultur. Die Kultur ist das Wesentliche.

Wie schaut eine derartige Kultur für die Arbeitswelt von heute und von morgen aus?

  • Faire Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist das Wesentliche; ob in festen oder variablen Strukturen ist zweitrangig;
  • Individuelle und kollektive Talente und Fähigkeiten sind zu fördern und verstärkt einzubinden; Vitamin B und Verfänglichkeiten geraten in den Hintergrund;
  • Kreative Arbeit und kreative Ideen, Originalität und Individualität verlangen freien Spielraum statt enge und verbürokratisierte Strukturen;
  • Daraus ergibt sich die Notwendigkeit neuer Formen der Zusammenarbeit, die über das klassische Angestellten-Dasein hinausreichen; Der Übergang vom Angestellten-Dasein zum Gründer, Entwickler, Partner, Unternehmer, Visionär ist fließend;
  • Gut wird, was Spaß macht, einen weiter reichenden Sinn verspricht und dazu beiträgt, bessere Gesellschaften und bessere Umgebungen zu verwirklichen;
  • Auf die Mission und auf die Visionen kommt es an und nicht nur auf die Sachbearbeitung, die immer irgendwo billiger vollzogen werden kann; die Berufung und die Selbstentfaltung sind das Wesentliche!
  • Über den eigenen Horizont hinausblicken, Träume verfolgen und einmal öfter nach dem „Warum?“ fragen, anstatt Dinge einfach nur so hinzunehmen; Dinge in Frage stellen ist ein Wert und keine Belastung; Längerfristig zahlt sich nur Exzellenz aus!

Die baulichen Realitäten sind die materiellen Formen, die die Kultur im Raum einzunehmen vermag. Diese Formen können Zusammenarbeit oder Zurückgezogenheit, Dialog oder Isolation, gemeinsame Visionen oder individuelle Sachbearbeitung vermitteln.

Wesentlich sind: Kultur, Vision, langfristige Ziele. Dadurch unterscheidet sich das Mittelmaß vom Exzellenten. Und diese Werte zeichnen sich in der baulichen Realität aus.

Räume vermitteln diese oder jene Stimmung. Und vermögen unsere Haltung zu verändern.

Im Bild: Magazin „Brand eins“, eine der interessantesten und inspirierendsten Zeitschriften zum Themenkomplex Wirtschaft, Arbeitswelten, Persönlichkeit, Innovation und Kultur

Stichworte: Smart Engineering, Smart Home, Smart Cities, Smart Mobility

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