Schäden an Gebäuden: Feuer, Sturm, Hagel, Wasser und Naturgefahren

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Welche Risiken kommen auf Wohngebäude zu? Die nachfolgend angeführten Statistiken umfassen das inländische Direktgeschäft der GDV-Mitgliedsunternehmen (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft). Es geht folglich um die – aus Versicherungssicht – gravierendsten Risiken.

Zu beachten sind dabei die folgenden Fußnoten:

¹ Schätzung aufgrund von Teilbeständen (mit der Genauigkeit gerundet auf 10.000 Stück bzw. 10 Mio. EUR)
² Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle des Geschäftsjahres
³ Es wurden alle Unternehmen berücksichtigt, die die bei der jeweiligen Kennzahl zugrunde liegenden Messzahlen auf die Untersparten aufgeteilt haben. Daraus wurde direkt (ohne Hochrechnung) der Schadendurchschnitt ermittelt.
⁴ Versichert sind die Gefahren Überschwemmung (Ausuferung und Starkregen), Rückstau, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen und Vulkanausbruch.

Schadendurchschnitt:

Versicherungsleistungen:

Anzahl der Schäden:

Interessante Erkenntnisse:

  • Brandschäden sind grundsätzlich je Einzelfall sehr teuer.
  • In Summe machen jedoch Schäden durch Leitungswasser die größte Position der Versicherer aus.
  • Bei der Anzahl der Schäden sind Schäden durch Leitungswasser sowie Schäden durch Sturm und Hagel führend.

Abgesehen von den finanziellen Schäden, für die es eine Versicherung gibt, bestehen jedoch Gefahren für Mensch und Leben, die nicht zu versichern sind. Gerade bei Brand besteht eine existenzielle Überlebensgefahr. Hinzu kommen in geschlossenen Räumen nicht nur das Feuer, sondern vor allem toxische Gase .

Im Bereich der Brandursachen in und an Gebäuden liefert das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung, eine Institution der öffentlichen Versicherer, Aufklärung (Link):

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