Wenn es darum geht, als Land und als Gesellschaft wesentliche Fortschritte zu erzielen, dann spielt die Gestaltung unserer gebauten Umgebung eine fundamentale Rolle.
Es geht in dieser Hinsicht um die proaktive Gestaltung unseres Landes, um Ideen und Agenden, die – entgegen eines Klimas, das zunehmend destruktiver wird – bedeutend sind. Anstatt der Nörgelei, der Neinsagerei, der üblichen Lamentierer und kleingeistigen Intriganten, der depressiven Pessimisten und toxischen Egomanen gibt es Menschen, die mit Lust und Liebe am Land bauen, zusammenleben, zusammenarbeiten und zum Positiven beitragen wollen.
Es geht um agile Führung und um die Fähigkeit, funktionierende Teams zu bilden, die auf Ziele und Erfolge ausgerichtet sind; gegen die Führungslosigkeit, die chaotische Zustände und allgemeine Unzufriedenheit bedingt und wo letztlich jeder gegen jeden intrigiert, weil größere Ziele abhanden kommen, gibt es die gute Führung mit Charakter, Haltung, Aufrichtugkeit, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit.
Es gibt den guten Willen, den Optimismus und den Spaß am Tun, am Vorangehen mit gutem Beispiel und am Bessermachen statt dem üblichen Schlechtmachen, woraus nichts Großes, nur Kleingeistiges, resultiert.
Das Bauingenieurwesen übernimmt die führende Gestaltungsfunktion in den wesentlichen Bereichen eines Gemeinwesens:
- Infrastruktur und Mobilität,
- Geotechnik und Naturgefahren,
- Wasser und Ressourcen,
- Hochbau und Tragwerk,
- Projektentwicklung und Projektmanagement
- Baukultur und kulturelles Erbe.
Das gute Planen besteht in dem Anspruch nach mehr. Die Abstimmung der Details, das stringente Verfolgen von Kosten und Bauzeiten sowie ein erfolgreiches Umsetzen der Idee in die bauliche Wirklichkeit sind die Grundvoraussetzung und die berechtigte Erwartung vonseiten der Auftraggeber.
Das Mehr entsteht dann, wenn es darüber hinaus um menschliche Beziehungen, um perfektionierte Zusammenarbeit, um agile und strategische Führung, um echte Innovation, um die Berücksichtigung von Risiken, Konflikten und Krisen, um eine offene, ehrliche und transparente Kommunikation und – im Ernstfall – um das notwendige Streiten für das eigene Recht geht, das positiv und optimistisch gestimmt bleibt.
Durch eine Haltung, die vom ersten Tag an darauf ausgelegt ist, nichts dem Zufall zu überlassen, sondern die das Projekt zu Ende denkt und die den Erfolg und die Perfektion förmlich anstrebt, entsteht der Mehrwert für alle Beteiligten.
Qualität ist fühlbar. Inhaltliche Leere auch. Erfolgreiche Projekte sind mit dem guten Willen möglich. Gute Führung auch.


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