Die Bedeutung der Ressource Wasser in Zeiten der Wasserknappheit

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In Zeiten zunehmender Wasserknappheit wird deutlich, dass Wasser nicht als selbstverständlich verfügbare Ressource betrachtet werden kann. Die klimatische Erwärmung mit phasenweiser Niederschlagsarmut, der steigende Wasserverbrauch sowie die Versiegelung machen aus Wasser zunehmend ein politisches und soziales Thema.

Dadurch, dass in Trockenperioden zeitweise zu wenig Wasser zur Verfügung steht, zeitweise, in Zeiten von Starkregen und Schneeschmelze, aber auch zu viel Wasser, ist an technische Möglichkeiten zu denken, um das verfügbare Wasser besser zu speichern.

Problematisch wird die Wasserknappheit naturgemäß in der Wasserkraftnutzung. In Österreich wird über 60 Prozent des Strombedarfs durch Wasserkraft gedeckt. In der Bundesrepublik Deutschland sind es nur knapp 5 Prozent. In Italien sind es 15 bis 16 Prozent. In Europa werden 14 Prozent des Stroms durch Wasserkraft abgedeckt. Bricht die Wasserkraftproduktion ein, dann werden Stromimporte oder die thermische Stromerzeugung (Erdgas, Kohle, Biomasse, Kernenergie) notwendig.

Interessant wird das Thema Wasser im Bereich Brandschutz. Löschwasser muss auch während längerer Trockenperioden zuverlässig verfügbar sein. Bei einem Waldbrand oder einem Vegetationsbrand kann sich die Situation ergeben, dass in Zeiten einer ohnehin angespannten Wasserversorgung ein extrem hoher Wasserbedarf entsteht.

Im Brandschutz muss der Fokus neben der Entnahme von Löschwasser aus dem öffentlichen Trinkwasser auf unabhängige Löschwasserreserven gelenkt werden, etwa Löschwasserteiche und Löschwasserbehälter. Insgesamt ist an eine Gesamtkonzept zu denken inklusive technologischer Maßnahmen zur Reduzierung des Löschwasserbedarfs zu denken.

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