Unbeherrschbare Krisen

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Krisen sind allgegenwärtig und man sagt – zu Recht – Krisen seien der Normalzustand einer Gesellschaft und eines Unternehmens. Krisen durchlaufen allerdings diverse Stadien, die man als

  • potenzielle Krise
  • Latente Krise
  • Akute, aber beherrschbare Krise
  • Akute, nicht mehr beherrschbare Krise

bezeichnen könnte.

Im zweiten Stadium gilt, dass die Handlungsmöglichkeiten (noch) breit sind. Umso bedeutender ist in dieser zweiten Phase das Krisenmanagement: Es ist noch viel möglich.

Mit fortlaufender Krisenausbreitung werden die Handlungsmöglichkeiten fortlaufend vernichtet. Die Luft wird sprichwörtlich dünner. Die Akteure werden durch die Umstände getrieben.

Im vierten und letzten Stadium wird die Krise destruktiv. Externe Effekte übernehmen die Überhand. Die Struktur einer Organisation zerbricht, jeder agiert gegen jeden und die Öffentlichkeit prescht auf die Organisation ein.

Krisendiagramm

Ein proaktives Krisenmanagement erkennt Krisen frühzeitig, steuert dagegen und verhindert, dass Handlungsoptionen minimiert werden. Tritt eine Krise dennoch ein, ist eine Krisenreaktion erforderlich.

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