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#ingenieurbaukultur

  • Wer war Ludwig Barth zu Barthenau?

    Wer war Ludwig Barth zu Barthenau?

    Ludwig Barth könnte fast schon eine Märchenfigur sein: Er war Turner, Reiter, Fechter, Tänzer, Abenteurer, Corpsstudent, Schütze, Tiroler Landesverteidiger 1859 und 1866, vor allem aber Chemiker, der in Innsbruck und Wien lehrte, zudem Vertreter der deutschfreiheitlichen Partei und Begründer der Blauburgunderlagen in Mazon.

  • Risse, Rissbilder, Bauwerksdiagnose

    Risse, Rissbilder, Bauwerksdiagnose

    Bevor Eingriffe geplant werden, zahlt es sich aus, einen unabhängigen Bauwerksbefund in Auftrag zu geben. Wer nämlich den Befund erst während der Bauphase vornimmt, nimmt teure Mehrkosten in Kauf. Ein Befund durch einen unabhängigen Tragwerksplaner zahlt sich aus.

  • Wer war Oswald Eccher?

    Wer war Oswald Eccher?

    Oswald Eccher wurde in Mezzocorona (Deutschmetz) geboren, war Mitglied im Corps Athesia, Kommandant der 1. Kaiserjägerbrigade und militärischer Landesbefehlhaber in Tirol sowie Militäresxperte im Nationalrat, wo er im November 1918 die aussichtlose Lage der österreichischen Truppen darlegen musste.

  • Der Architekt Roland Rainer

    Der Architekt Roland Rainer

    Bei Roland Rainer stelle ich mir persönlich immer die Frage: Wie kann jemand, der so gute Ideen zum anonymen Bauen und zur Baukultur verfasst hat, so schreckliche Bauwerke errichten?

  • Roland Rainer: „Anonymes Bauen Nordburgenland“

    Roland Rainer: „Anonymes Bauen Nordburgenland“

    Roland Rainer hat dem Nordburgenland, um es baukulturell vor den Auswüchsen des Modernismus zu schützen, einen Bildband gewidmet, der von Bewusstsein und Tiefe zeugt.

  • Das Tiroler Schützenwesen in der Geschichte: Klerikal oder nicht?

    Das Tiroler Schützenwesen in der Geschichte: Klerikal oder nicht?

    Die Schützen waren in Tirol „immer schon“ katholisch-religiös orientiert. Stimmt das überhaupt? Fakt ist: Tirol wurde seit dem Konzil von Trient gezielt katholisiert. Wesentliche Elemente des Schützenwesens waren jedoch nicht klerikal orientiert, sondern handelten aus patriotischer Verantwortlichkeit.

  • Genius Loci: Der „besondere Ort“

    Genius Loci: Der „besondere Ort“

    Anke Bertram, die an der Hochschule Hannover lehrt, befasst sich im Buch „Authentizität in den Medien. Kulturelle Praktiken und ästhetische Verfahren medialer Echtheitszuschreibung“ mit dem Thema „Wenn Orte uns erreichen“. Darin führt sie ein Zitat an, das aus der Feder des Unterfertigten stammt und den „Genius Loci“ zum Inhalt hat.

  • Wer waren Musch & Lun?

    Wer waren Musch & Lun?

    Das Architektur- und Ingenieurbüro Musch & Lun wirkte im Rahmen der Hotel- und Villenarchitektur in Tirol vom 19. zum 20. Jahrhundert stilprägend. Doch nicht nur: Mit dem „Masterplan“ Merans wurde die moderne Stadt „erfunden“. Darüber hinaus waren Josef Musch und Karl Lun freiheitlich gesinnt.

  • Das Scheibenschlagen im Vinschgau

    Das Scheibenschlagen im Vinschgau

    Wenn im ausgehenden Winter die Dämmerung über die Hänge des Alpenraums fällt, entzünden sich auf Anhöhen große Feuer, und aus der Dunkelheit schießen leuchtende Funkenbögen ins Tal. Es ist die Zeit des Scheibenschlagens, eines der ältesten überlieferten Feuerbräuche Mitteleuropas.