

Nördlich von Trient verlief im Mittelalter die deutsch-italienische Sprachgrenze, Deutsch war aber auch südlich von Trient weit verbreitet. Daraus resultiert die Verortung des Konzils von Trient 1545 bis 1563 in Trient. Erst im 18. Jahrhundert wurde die Sprachgrenze nach Salurn befördert.
Der Ursprungsort Terlago für den Namen Demanega wird auch heute deutlich.


Im Wesentlichen ist der Name Demanega heute nur im historischen Tirol verbreitet. Schwerpunktmäßig in Südtirol mit Verbreitung in Nordtirol und Welschtirol.
Alle mir persönlich bekannten Demanega, ob in Bozen, Innsbruck oder Salurn, hängen mit Gfrill bei Salurn zusammen.
Kuriosa
Der k.u.k. Oberst und Militärattaché in Konstantinopel, Josef (oder Giuseppe) Ritter De Manega, heiratete 1893 in Wien die Tochter des deutschen Leibarztes von Wilms:

Joseph de Manega unterzeichnete 1881 in Konstantinopel internationale Abkommen:

Im Jahr 1887 gehörte er dem Generalstabskorps an:

Im November 1893 verstarb Josef De Manega in Wien:

Literatur:
[1] Karl Finsterwalder: „Tiroler Familiennamenkunde – Sprach- und Kulturgeschichte von Personen-, Familien- und Hofnamen“, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 1990


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