Im fernen Jahr 2009, vor 16 Jahren, hatte ich mich intensiv mit freiheitlicher Weltanschauung in Südtirol befasst, um angesichts eines freiheitlichen Höhenfluges, der sich in Wahlergebnissen niederschlug, eine kulturelle Beständigkeit und Weiterentwicklung anzuregen.
Darin besteht das Manko populistischer Bewegungen, heute wie damals: Dass zwar Trendwellen geritten werden, dass die Bewegungen aber letztlich von Stimmungen leben und folglich genauso schnell wieder weg sein können, wie sie aufgetaucht sind, insofern nicht eine politische Kultur und Ideologie etabliert werden.
Was mich damals auch und vor allem zu diesen „Freiheitlichen Wurzeln“ bewegte, war die Überzeugung, dass Quereinsteiger potenzielle Queraussteiger sind, dass mit einem personellen Wachstum eine kulturelle Erziehung einhergehen muss und dass Südtirol grundsätzlich nicht über jene politische Kultur verfügt, die sich in anderen Ländern in einer politischen Lagerbildung niederschlägt.
Politische Veränderungen müssen sich dann, wenn sie nachhaltig sein sollen, in einer kulturellen Hegemonie niederschlagen, sind andernfalls Launen der Geschichte. In diesem Sinne wirkt Antonio Gramsci bis heute hin leuchtend.
„Freiheitliche Wurzeln“ zum Herunterladen (als PDF):


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