Kategorie: 4 Geotechnik & Naturgefahren
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Geologie der Dolomiten
Bis zum Jahr 1900 ging man in der Geologie davon aus, dass jüngere Gesteine über älteren Gesteinen liegen. Im 20. Jahrhundert setzte sich die Deckenlehre durch, wonach Gesteinskörper übereinander geschoben werden. Das Konzept der Plattentektonik wurde ab den 1970er-Jahren vertieft, indem von Subduktionszonen die Rede ist.
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Von der Bodenkunde zur Ingenieurgeologie: Lehm und Lehme
Die meisten Lehme in Europa sind während der jüngsten geologischen Periode, dem Quartär, entstanden. In der geologischen Einteilung der Gesteine werden sie der Gruppe der unverfestigten, klastischen Sedimente zugeordnet.
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Die geotechnische Standsicherheit von Böschungen
Jede unterhalb einer abgeböschten Geländeoberfläche oder unterhalb der abgeböschten Wände eines künstlichen Einschnittes befindliche Bodenmasse hat die Tendenz, sich unter dem Einfluss der Schwerkraft nach unten und nach vorn zu bewegen und zu versagen.
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Geologie der Erdpyramiden am Ritten, in Toblach und in Segonzano
Die Erdpyramiden vom Ritten sind berühmt, enenso die Formationen von Segonzano im Trentino und auch bei Toblach im Pustertal beeindrucken ganze Pyramidenfelder mit ihren Formen. In Steinegg, Percha, Terenten finden sich ebenso Erdpyramiden. Ihre Entstehung ist geologisch und geotechnisch faszinierend.
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Die Geologie Südtirols
In Südtirol treffen zwei tektonische Großstrukturen, das Ostalpin und das Südalpin zusammen. Durch Sedimentstion und Alpenhebung entstanden die mächtigen Dolomiten.
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Setzungsfließen
Das Setzungsließen geht von kleinen Belastungsänderungen (Initialen) aus, sodass sich verflüssigte Bewegungsfugen ausbildenen, auf denen die Böschung abrutscht. Anders als bei der Bodenverflüssigung muss die Einwirkung nicht notwendigerweise dynamisch sein, es reichen Laständerungen, Aushub oder Grundwasserschwankungen.
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Was tun zum Schutz gegen Muren?
Bei jedem stärkeren Gewitter besteht in einem alpinen Land wie Südtirol die Gefahr von Naturgefahren, insbesondere von Hangmuren und Rutschungen. Eine intensive Auseinandersetzung mit Naturgefahren ist folglich unumgänglich.
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Wie, wo und wann entstehen Muren?
Muren entstehen im geneigten Gelände, meist nach starken oder lang anhaltenden Regenfällen, wenn sich lockeres Gesteinsmaterial und Wasser zu einer schlammigen Masse vermischen und talwärts rutschen. Das Wasser stellt die auslösende Ursache dar, während als mittelbare Faktoren die Geländeneigung und Morphologie, die geologischen Gegebenheiten sowie die Vegetation gehören.
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Was ist scheinbare Kohäsion?
Scheinbare Kohäsion ist ein temporärer Effekt, bei dem Böden eine gewisse Festigkeit zeigen, obwohl sie keine echten Bindungskräfte zwischen den Körnern aufweisen.
