DMN* Engineering
Unternehmen verkaufen keine Produkte, sondern einen bestimmten Lebensstil. Ein Markendesign konzentriert die gesamte Wertehaltung auf ein einziges Symbol. Durch die Ästhetik eröffnen sich folglich ganze geistige Welten. Fehlen diese Welten, die Höhen und Tiefen, wird es ohnehin langweilig.
In unseren digitalen Zeiten, in denen eine Vielzahl an Informationen und Daten auf uns einwirkt, wird die visuelle Erkennbarkeit von Symbolen umso wichtiger und essenzieller, weil die Zusammenhänge erkannt, die Dinge „richtig“ eingeordnet und bewertet werden müssen. Das gelingt uns allerdings nicht immer. Zum so genannten „Branding“ könnte man ganze Seminare füllen und doch geht es weniger um eine aufgesetzte Markenidentität und stattdessen mehr um eine authentische Gestaltung einer Haltung in Form der visuellen Identität.
#Bioengineering
Ein grünes Sternchen * kann für vieles stehen, steht aber in unserem Fall für den unmittelbaren und direkten Bezug zur Natur und zum Ansatz Bioengineering. Vielleicht handelt es sich um einen Baum von oben. Vielleicht auch nicht, wer weiß. Auf jeden Fall bezieht sich das Sternchen auf etwas Vitales und Dynamisches, das wir der Natur entnehmen und nach dem wir streben. Letztlich ist all unser materielles Streben im Bauen doch darauf hin ausgerichtet, Natur und Bauwerk zu vereinen, zu erhöhen und zu steigern. Wenn uns dieses Streben gelingt, entsteht ein Zustand des individuellen Glücks und der Erregung.
#Structuralminimalism
Am Weg zum naturnahen Bauen ist es mit „hübschen“ grünen Oberflächen allerdings nicht getan. Es kommt auf die Essenz an, darauf, dass das Eigentliche, das Tragende, mit dem Äußeren übereinstimmt, dass wir effizient und abgestimmt bauen, mit weniger Material und weniger Aufwand auskommen, besser und nachhaltiger konstruieren und uns um die Schönheit und Effizienz der konstruktiven Details kümmern, dass wir alles aus dem Material herausholen, aber auch die Schwächen und Grenzen kennen und dass wir folglich unseren konkreten Beitrag zur Energie- und Materialeffizienz, aber auch zur wirtschaftlichen Effizienz leisten. Wir können besser, effizienter und sparsamer bauen. Wenn wir wollen.
#Betterprojects
Wir müssen an einer besseren Planung arbeiten. Grüner und effizienter bauen verlangt nach verdammt viel Abstimmungsbedarf vom ersten Tag an, nach einer digitalen Planung, nach einem agilen Projektmanagement, das darauf ausgerichtet ist, dass wir uns laufend und ständig verbessern, Fehler schnell beheben und künftig ganz vermeiden, dass wir funktionierende Teams bilden, gut und besser zusammen arbeiten und kommunizieren, uns um persönliche Beziehungen kümmern, in unseren Projekten auch einmal Extrameilen gehen und am Ende bei Projekterfolg zusammen feiern. Gut bauen wird ohnehin nur dann, wenn wir bei jedem Projekt so planen und bauen, als ob es unser eigenes wäre.
Michael Demanega
DMN* Engineering


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