Vision | Demanega

Bei Bauvorhaben sind die Fragen nach dem „Warum“ und nach dem „Wozu“ wesentlich.

Bauen ist für mich eine elementare menschliche Gegebenheit, die im Verorten im Raum besteht. Daraus resultieren möglichst hohe Ansprüche an das Gebaute.

Das Verorten steht im Widerspruch, aber auch in einer Wechselbeziehung zum Fortkommen im Raum.

Mobilität ist ein menschliches Grundbedürfnis und folglich in seiner vollen Tragweite zu erörtern.

Das Bauwerk wird in den Boden und in das Verkehrsnetz eingegliedert und baut Beziehungen zum Raum auf. In diesem Sinne muss Planung ganzheitlich erfolgen.

Die tiefergehende Verbindung oder Verwurzelung mit dem Territorium ist eine Qualität, die im guten Bauen materiell erfassbar und fühlbar wird.

Bauliche Ästhetik ist kein Nebenprodukt, sondern die zentrale Gegebenheit einer gelungenen Planung. Historische Tiefe ist ein Mehrwert.

Immer geht es um den exzellenten Entwurf und um das erfolgreiche Projekt, die einen Wert und eine Landmarke darstellen.

Tragwerksplanung ist keine eigenständige Disziplin, sondern integrativer Bestandteil eines ganzheitlichen Planens, in welchem es um Effizienz, Funktionalität und Ästhetik geht.

Immer geht es um die Frage nach dem „Warum“ und in der Folge um die Auswirkungen baulicher Gegebenheiten.

Konstruktive Details sind bestenfalls tragfähig, dauerhaft, ästhetisch anspruchsvoll, möglichst einfach und nachvollziehbar.

Effizienz ist in einer Welt, in der Nachhaltigkeit an Wert gewinnt, wesentlich und unterscheidet den guten vom schlechten Entwurf.

Die Zukunftsfelder Mobilität, Energie und Digitalisierung sind ohne das Bauingenieurwesen nicht denkbar. Es geht allerdings auch darum, als Bauingenieure gestaltend zu wirken.

Michael Demanega | Bauingenieur Südtirol

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